28.01.2008

Unser Kinderliederreigen

Derzeit ist das Wetter sehr bescheiden. Gestern hatte Papa wieder einen Wettkampf, diesmal in Cranzahl. Da gab es wieder ein wunderschönes Keglerfrühstück, hmmmmmm...
Die Frauen machen da wirklich leckere Sachen.
Und auch die anderen Papa's hatten ihre Kinder mitgebracht, so dass es nicht langweilig war. Nach dem Turnier durften wir Kinder dann sogar selbst noch kegeln, das hat am meisten Spass gemacht.
Heute dann wieder Schule. Auch die macht noch Spass. Und nach dem Hort übt dann Papa mit mir Kinderlieder. Wir haben da noch ein Andenken aus meiner Babyzeit: Unser Kinderliederreigen von HUMANA. Immerhin 13 Lieder sind dort abgedruckt, also viel zum Lernen und Singen...

20.01.2008

Tolles Wochende

Trotz nicht gerade besten Wetters war es ein wunderschönes Wochenende. Gestern nahm Riccardo am Endlauf der Kreismeisterschaften im Kegeln teil und wurde am Ende Siebter.
Heute dann unternahmen wir gemeinsam mit Tante Andrea und Onkel Ralph einen kleinen Ausflug in den Markus-Röhling-Stolln. Das hat richtig Spass gemacht. Vor allem die Fahrt mit der Grubenbahn war schön, obwohl man da mächtig durchgerüttelt wurde.
Markus-Röhling-Stolln

Aber auch die Führung war Klasse. Ich hätte nie gedacht, wie tief unter der Erde solche großen Gänge und Höhlen gebuddelt werden konnten. Und wie gruselig das sein muss, wenn da unten kaum Licht ist. Brrrrr...



Papa bittet die manchmal etwas wacklige und schlechte Qualität zu entschuldigen. Zum einen wurde man in der Grubenbahn ordentlich durchgerüttelt, zum anderen war da unten nicht sehr viel Licht.

12.01.2008

Riccardo erlebt seine erste Kreismeisterschaft

Riccardo schickt die Kugel auf die Reise...
Aufgeregt erlebte heute Riccardo auf den Kegelanlagen in Geyer seine erste Kreismeisterschaft (Altersklasse Jugend B männlich, 10 bis 14 Jahre) im Kegeln. Wenn dann auch noch der Papa und ich zuschauen, klopft das Herz noch schneller.
Aber er gab sich ganz große Mühe wie auch all die anderen. Nächste Woche dann steht der Endlauf in Ehrenfriedersdorf an und Riccardo ist wieder mit dabei.
...und bereitet sich auf den nächsten Wurf vor.

02.01.2008

Besuch der St. Annenkirche

St. Annenkirche
Herrliches Winterwetter lockte uns am letzten Ferientag nochmals ins Freie. Nachdem wir einen kleinen Spaziergang hinter uns hatten, nutzten wir die Gunst der Stunde und besuchten die St. Annenkirche. Leider konnten wir zwar diesmal nicht auf dem Turm, aber dafür war im Innenraum die Restaurierung wieder ein Stück weiter gekommen nach unserem letzten Besuch im Jahre 2003 und der Blick auf die Kunstwerke, Altare, Orgel und andere Kostbarkeiten auch nicht mehr durch Gerüste verstellt.



Im Jahre 1499 wurde der Bau der größten spätgotischen Hallenkirche Sachsen begonnen. Nach 26 Jahren wurde der Kirchenbau vollendet. Zunächst als katholisches Gotteshaus errichtet, wurde sie aber 1539 evangelisch-lutherisch (vor der Kirche wurde viel später - 1883 - dann auch das Luther-Denkmal errichtet).
Im Jahre 1604 wütete in Annaberg ein verheerender Stadtbrand, bei welchem auch das Dach der Kirche stark beschädigt wurde.Zwischen 1688 und 1692 wurde die Kirche komplett restauriert. Doch 1731 und 1813 wurde sie durch Blitzeinschläge erneut beschädigt. Danach erhielt der Turm eine neue Haube, die in ihrer Form noch heute erhalten ist.
1875 begann die neugotische Umgestaltung des Innenraums, welche 1884 abgeschlossen wurde. Es wurden neue farbige Fenster eingesetzt sowie die große Orgel der Firma Walcker eingebaut.
Ihre heutige äußere Form erhielt die St.-Annenkirche in den 20er Jahren, in denen auch der Innenraum übermalt und das große Eingangsportal mit Freitreppe an der Westseite erbaut wurden.
Seit Beginn der 70er Jahre wird die Kirche umfassend restauriert und ist im Inneren nahezu wieder im Originalzustand des 16. Jahrhunderts, in welchem Annaberg eine sehr reiche Stadt war. Dieser Reichtum wurde auch in der Kirche deutlich sichtbar, ist Dank der vielen Spenden (auch ich hatte vier Euro investiert, um diese Aufnahmen machen zu dürfen), ohne die eine derartige Restauration nie möglich gewesen wäre, wieder für jedermann zugänglich.

01.01.2008

Neinerlaa und Bergmännische Krippe

Neinerlaa nach Buchholzer Hanghiehner ArtIm Neinerlaa

Heute ist der erste Tag im neuen Jahr. Nachdem wir ausgiebig ausgeschlafen und daher kein Frühstück gemacht haben, gingen wir ins Neinerlaa, um uns zu stärken. Papa nahm das Neinerlaa nach Buchholzer Hanghiehner Art (mit Gänsebraten), ich gab mich mit Kließ un Schwammebrie zufrieden (war aber auch mehr als reichlich). So gestärkt, wanderten wir über den Marktplatz hin zur Bergkirche St. Marien, was nach dem ausgiebigen Mittagsmahl durchaus sehr anstrengend war...:-))
Und dann passierte etwas, was ich gar nicht von Papa kannte: er ging in die Kirche hinein. Aber nicht um zu beten, sondern um die Ausstellung der Bergmännischen Krippe anzuschauen. Und die ist wirklich schön. Lauter geschnitzte Figuren, die zum Teil sogar größer als ich sind. Ganz besonders haben mir der Schmied und der Rufer gefallen und die kleine Miezekatze...
Bergmännische Krippe

Gesundes Neues Jahr!

Unser Feuerwerk


War das ein schönes Feuerwerk! Auch Papa hat wieder mächtig was gezündet. Ich habe mir wie immer bei den ganz lauten Krachern die Ohren zugehalten, aber bei den schönen bunten Leuchtraketen habe ich zugesehen.
Papa, Riccardo und ich wünschen allen, die uns kennen, ein gesundes glückliches erfolgreiches Jahr 2008!