21.06.2011

Wenn ein kleiner Freund geht...

Heute war für Manuela ein ganz besonderer Tag. Aber nicht nur für sie, sondern auch für mich.

Hansi I. am 31.12.1998

Dieser kleine Beitrag beginnt zunächst etwas traurig. Grund: Am Sonntag Abend fiel unser Wellensittich von der Stange und kam auch nicht mehr auf diese hoch. Es sah zunächst wie eine Verletzung aus. Leider war an diesem Abend kein Tierarzt mehr zu erreichen. So ging ich gleich am Montag früh zu diesem. Der stellte eine Lähmung im linken Bein fest, die von etwas ähnlichem wie einen Schlaganfall herrühren könnte. Er gab mir eine Medizin mit und den Tipp, ihn mit Rotlicht (wie es bei Küken auch eingesetzt wird) zu bestrahlen.

Zunächst schien dies tatsächlich zu helfen, doch heute mittag schlief er für immer ein. Manuela war natürlich ganz traurig. Ich erklärte ihr, dass 13 Jahre für einen Wellensittich ein ganz stolzes Alter ist. Wir suchten uns einen Platz (den verraten wir nicht), wo wir ihn beerdigen konnten. Nachdem Manuela ihn unter Tränen in das tiefe Erdloch gelegt und dieses wieder zugeschüttet hatte, fing es ordentlich an zu regnen. Selbst der Himmel weinte um unseren Hansi, der nun auch bei Opa ist.

Wie aber die Trauer schnell abklingen lassen?
Indem ein neuer Hansi kommt.

Und so ließen wir uns zu einer hier ansässigen Garten- und Kleintierhandlung fahren. Manuela suchte sich einen schönen blauen Wellensittich mit grau-weißen Flügeln aus. Dieser ist jetzt etwa 6 Monate alt.

Und da wir einmal dort waren, nahmen wir gleich noch reichlich Futter und etwas Käfigzubehör mit. Voller Freude trug Manuela unseren neuen Hansi (nunmehr Hansi III.) in einem kleinen Karton zur Kasse und ließ ihn bis nach Hause nicht mehr los.

Hier wurde dann der Käfig neu eingerichtet und es kam der große Moment: Hansi III. wurde aus seinem kleinen Karton in den Käfig entlassen.
Nun muss er sich erst einmal an die neue Umgebung gewöhnen. Manuela aber hat ihn gleich ins Herz geschlossen und ist nicht mehr traurig, was auch mich sehr erfreut...

Hansi III. am 21.06.2011

17.06.2011

Pöhlberg-Safari



Es war einfach nur eine wunderschöne Wanderung mit tierischen Erlebnissen rund um den Pöhlberg.

11.06.2011

War das interessant...

Neben dem heutigen 14. Pöhlbergpreis für Oldtimer gab es für meine Kinder viele andere Dinge, die wesentlich interessanter waren.



So wollte ich eigentlich gegen Mittag auch einen Teil des Autokorsos durch die Stadt aufnehmen, aber wir blieben in der Andreasgasse hängen. Dort hatte sich in einem Mauerloch unter dem Dach ein Rotschwänzchenpärchen ein Nest gebaut und versorgte die Jungen.
Riccardo wollte diesmal auch Bilder und Videos machen. Die Bilder sind uns einigermaßen gelungen, wenn man den Abstand von über 10 Metern bedenkt. Aber die Videos haben wir beide nicht hinbekommen - zu wackelig auf Grund des Zooms. Wir wollten unbedingt irgendwie einmal die Jungen auch auf einem Bild oder Film sehen. Aber das wird wohl ohne Leiter nichts werden. :-)

Wieder zurück am Pöhlberg gab es dort vor dem 2. Lauf noch etwas Pause, die wir zum einen für etwas zum Knabbern und zum anderen für einen Besuch an der Kletterspinne nutzten. Wie beim letzten Mal war auch diesmal der Hagebuttenstrauch wieder reichlich von Insekten besucht. Besonders zwei Hummeln waren sehr interessant... :-)



Nach dem Pöhlbergpreis ging es zunächst nach Hause, wo dieser Beitrag zu diesem Event entstand.
Unterwegs sahen wir noch drei lustigen Kohlmeisen zu, wie die sich "unterhielten".

Am Abend aber mussten wir ja unbedingt noch einmal raus. Dabei führte uns der Weg die Wolkensteiner Straße hinunter. Und dort entdeckten wir dann einen Eichelhäher, der hinauf in einem Ahornbaum flog. Irgendetwas (sah aus wie ein Stückchen Möhre) hatte der mitgenommen und verputzte es da oben. Noch nie kamen wir so nahe an solch einen Vogel heran (ca. 6 Meter). Nach dieser Mahlzeit flog er zunächst auf ein Gestell und posierte da kurz, um gleich danach im Gras nach Frischfleisch zu suchen.

10.06.2011

Spaß am Pöhlberg


Nachdem heute Nachmittag Riccardo heim kam, ging es hinaus in Richtung Pöhlberg. Zunächst einmal schauten wir, ob die kleine Baumhütte noch stand. Und die war tatsächlich noch da und vor allem auch nahezu unversehrt.
Weiter ging es zur Andreasabfahrt, wo wir vor einigen Tagen eine Baumschaukel entdeckt hatten.



Dort hieß es erst einmal so richtig austoben und Spaß haben. Irgendwann fing es dann an zu tröpfeln, zudem war es schon 19:00 Uhr geworden. Also ging es wieder zurück am Tiergehege bei den Uhus vorbei. Und die wurden jetzt anscheinend munter, denn man konnte sie schon von weitem gut hören. Einer allerdings war wohl noch etwas müde. :-)