Tief Jennifer hat es nun doch geschafft, dass einige Straßen hier im Erzgebirge durch teilweise meterhohe Schneeverwehungen unpassierbar sind. In der Kreisstadt hier selbst sind die Hauptstraßen noch recht gut geräumt. Aber außerhalb der Ortschaften sind selbst die Bundesstraßen von Schneeverwehungen betroffen. Wer also nicht unbedingt selbst fahren muss, sollte sein Fahrzeug stehen lassen.
Also nee, da wurde doch glatt auf einen der Schneemänner, welche in unserem Hof stehen, ein heimtückischer Mordversuch verübt. Ihm wurde ein Zweig (Ast kann man das nun wirklich nicht nennen) durch den gefrorenen Laib gerammt. Vor Schmerzen gekrümmt und mit klaffender Wunde stemmt er sich Dank der frostigen Temperaturen gegen sein vorzeitiges Ende. Auf die Rache des Winters darf man nun gespannt sein. :-)
Heute war Rodeltag an der Lernförderschule Annaberg-Buchholz. Natürlich hatten die Kinder Riesenspaß, so auch Manuela. Sie saß auf dem Schlittenzug ganz vorn...
Mit Schwung begingen die Kinder der 3. Klassen der Lernförderschule Annaberg-Buchholz den ersten Schultag des Jahres 2010. Im Klassenraum überprüften Frau Lang und Frau Schubert, ob man denn auch weiß, welches Jahr man nun schreibt. Das klappte schon mal recht prima. Danach ging es hinaus. Es wurden Wunderkerzen angezündet und es folgte eine zünftige Schneeballschlacht. Zwei Lehrerinnen gegen eine zehnfache Überzahl an Kindern! Zehn Minuten dauerte dieser herrliche Spass, dann ging es zurück ins Klassenzimmer. Dort wurde dann mit Sekt - natürlich Kindersekt - noch einmal nachträglich auf das neue Jahr angestoßen, um kurz darauf mit dem Unterricht zu beginnen.
Heute war eine Lichterfahrt gemeinsam mit den Erzgebirgsbloggern angesagt. Mit dem Oldtimerbus der Suppenlandlinie ging es hinauf zum Fichtelberg. Leider spielte das Wetter nicht so richtig mit. Zwar lag auf dem höchsten Gipfel Sachsens Schnee und es war auch lausig kalt, aber dichter Nebel ließ die Lichter fast nicht sehen. Doch Erzgebirgsblogger sind hart im Nehmen. Auf dem Fichtelberg waren sie zu diesem Zeitpunkt so ziemlich die einzigen, welche sich im Freien aufhielten. Zu verlockend war die herrliche Gulaschsuppe aus der Gulaschkanone. Und trotz der Kälte und des Nebels: der Anblick der gefrorenen Natur hatte was. Aber letztlich blieb es nur bei einem kleinen Spaziergang um das Fichtelberghaus, zu ungemütlich war das Wetter. Dafür aber wurde sich auf dem Markt in Oberwiesenthal vor der Weihnachtspyramide aufgestellt - für ein Gruppenfoto. Die Kinder drehten schnell eine Runde mit der Eisenbahn auf dem Weihnachtsmarkt (wenn man die fünf Buden als solchen bezeichnen will). Das miese Wetter sorgte dann auch dafür, dass die letzte Etappe Mauersberg nicht mehr angefahren werden konnte. Die Straßen waren spiegelglatt und somit konnte der Zeitplan nicht eingehalten werden.