30.06.2008

Ich werde alt...

Eigentlich wollte ich das gleich gestern schon rein schreiben, aber der Fußball...

Ich war mit Manuela gestern erst wandern und danach auf dem Spielplatz am Tiergehege. Dort war auch schon eine andere Familie, ebenfalls mit einer Tochter in etwa dem gleichen Alter wie Manuela. Wie Kinder so nun sind, waren sie sofort "Freundinnen" und spielten zusammen.

Doch dann zuckte ich zusammen. Beim Wippen fragte das andere Mädchen meine Tochter:
"Du, ist das da dein Opa oder dein Papa?" und zeigte auf MICH.

Da hat es mich fast von der Bank gehau'n. Ich habe nie geglaubt, dass ich schon so alt aussehe! Hoffentlich bekomme ich jetzt keine Depressionen...

26.06.2008

Schuljahresabschluss


Einen wunderschönen Nachmittag gestalteten heute die Mädchen und Jungen der Klassen 1 bis 5 der Lernförderschule Annaberg-Buchholz zum Schuljahresabschluss als Dank ihren Lehrerinnen, Erzieherinnen und Eltern.

Mit einem bunten Rahmenprogramm begeisterten die Kinder (mit kleiner Unterstützung) die Erwachsenen. Ganz besonders gelungen: viele riesengroße liebevoll selbst gebastelte Blumen nebst wunderschönen Schmetterlingen wurden von den Kindern als Dankeschön an die Eltern übergeben.
Diese konnten sich danach noch bei Kaffee und Kuchen untereinander sowie mit dem Schulpersonal unterhalten und das vergangene Schuljahr aus ihrer Sicht Revue passieren lassen.

25.06.2008

6. Internationaler Sporttag

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6. Internationalen Sporttag


Heute nachmittag trafen sich ab 14.00 Uhr in der Silberlandhalle Annaberg-Buchholz tschechische und deutsche Kinder zu einem Internationalen Sporttag. Das Besondere: die Kinder kamen aus Lernförderschulen bzw. dem Lebenshilfewerk Annaberg-Buchholz e.V., um miteinander zu spielen und Spass zu haben.
Viele Helfer, unter ihnen Erzieher, Lehrer und auch Eltern haben dieses Event in liebevoller Arbeit vorbereitet.
Bereits zum sechsten Male gab es diesen Sporttag, der von den Kindern mit viel Freude angenommen wurde. Es war einfach phantastisch, wie sich die Kinder auch ohne gegenseitige Sprachkenntnisse bei Spiel und Sport verstanden.
Das Ganze wurde ihnen auch damit erleichtert, weil alles keinen Wettkampfcharakter hatte. Es ging nicht um Tor, Punkte, Sieg oder Niederlage, sondern nur um das gesellige Beisammensein.
Zwar herrschten in der Sporthalle tropische Temperaturen und zum Grillen musste man in die Tiefgarage ausweichen, weil ein Platzregen einsetzte, aber dies alles konnte der tollen Stimmung nichts anhaben.
Ein herzlicher Dank auch meinerseits geht an die Organisatoren und Helfer, die wieder einmal für einen tollen Nachmittag für die Kinder sorgten. Sie waren die Sieger dieses Nachmittags.

21.06.2008

Abschlusstag Holzbildhauersymposium

Holzbildhauersymposium

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Heute waren wir nochmals auf dem Pöhlberg. Grund: der Abschlusstag des Internationalen Holzbildhauersymposium, vor allem aber der Schauwettkampf der STIHL® TIMBERSPORTS® SERIES mit dem Deutschen Vizemeister Robert Ebner (22) aus Ottelsmannshausen und Stefan Stark (43) aus Gramschatz. Organisiert hatte diesen Höhepunkt Thomas Müller aus Frohnau, Inhaber der Firma Garten-, Forst- und Kommunaltechnik und zudem Vertriebspartner von STIHL®.

Was die beiden Sportler dem Publikum zeigten, verdiente allerhöchsten Respekt. Noch größer wurde dieser wohl für Zuschauer, welche sich dann an der riesigen Säge versuchen durften.

Was auch schön war: heute war ein Shuttle-Zug im Einsatz, so dass man die Pöhlbergauffahrt nicht erlaufen musste.



Wer noch mehr über diesen Sport in Erfahrung bringen möchte, kann auf der Webseite der STIHL® TIMBERSPORTS® SERIES alle Informationen bekommen.

18.06.2008

Internationales Holzbildhauer-Symposium in Annaberg-Buchholz

Internationales Holzbildhauer-Symposium
in Annaberg-Buchholz
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Vom 14. bis 21. Juni 2008 findet in Annaberg-Buchholz ein Internationales Holzbildhauersymposium statt. Künstler aus vier Kontinenten zeigen ihr Können. Die Künstler kommen u.a. aus Neuseeland, Kanada, Sri Lanka, Pakistan, Ägypten, Tschechien, Schweiz und natürlich auch Deutschland.

Am Fuße des Pöhlberges konnten die Besucher in fünf Camps sehen, dass Holzbildhauer nicht nur Künstler mit Feinmotorik sind, sondern mitunter auch grobe Arbeiter, die mächtig zupacken können müssen. Was sie aus den zum Teil riesigen Holzstämmen erschaffen, läßt das Publikum erstaunen.

Was mir gefiel: jeder, der wollte, konnte auch einmal an verschiedenen Stationen sein Können unter Beweis stellen. Dabei musste man feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, Holz zu bearbeiten.
Außerdem konnte ich mich mit einigen Künstlern unterhalten. Reichte mein Englisch dann doch nicht mehr aus, so waren Dometscher vor Ort.
Besonders interessant waren die Gespräche mit Jesko Lange, Dietmar Lang, Herbert Kisza und Samy Ibrahim Keshk.
Vor allem Kisza gefiel mir auf Grund seines Humors. Er hatte eine besondere Methode, sich ein Modell zu erstellen. Er nahm einfach einen Apfel und ein Schnitzeisen. Mit dem Schnitzeisen formte er sich seine Häppchen und den Apfel, zeigte mir dies und meinte ganz trocken: "Modell." Naja, er hatte es ja auch mit Kugelschreiber nachträglich auf sein Teilnehmerportrait geschrieben.

Ein Hinweis allerdings für Besucher, die sich das Ganze noch anschauen möchten: Drei der fünf Camps sind nicht mit dem Auto zu erreichen. Außerdem sollte man den ganzen Tag einplanen, wenn man zu Fuß unterwegs ist. Die Strecke selbst dürfte so etwa vier bis 5 Kilometer lang sein (mit Rückweg). Ich habe das mit dem Fahrrad absolviert.

08.06.2008

Im Göltzschtal

Gestern noch am Greifenbachstauweiher baden und vor einem Gewitter geflüchtet, stand ich heute wieder einmal vor diesem imposanten Bauwerk: der Göltzschtalbrücke. Erstmals konnte auch Manuela diese Eisenbahnbrücke von unten ansehen, nachdem wir vor 14 Tagen über diese gefahren sind (mit dem Zug natürlich).

Immer wieder beeindruckt diese Brücke durch ihre Größe und Bauweise. Aber auch die Geschichte dieser weltgrößten Ziegelbrücke ist mehr als nur interessant. Diese kann komplett auf der eigens für diese Brücke eingerichteten Webseite eingesehen werden.

Wer einmal ins Vogtland fährt, der sollte unbedingt den Weg durch das Göltzschtal (Netzschkau Richtung Greiz oder umgekehrt) nehmen. Es lohnt auf jeden Fall, da das Göltzschtal auch eine herrliche Natur bietet.

02.06.2008

Das Erzgebirge durch die Blume gesehen

Blauer Himmel, Sonne pur, knapp 30 Grad Celsius, ein laues Lüftchen - da konnte ich nicht anders und packte die Kamera aus.





Das musste einfach mal sein. :-))