30.04.2008

Hexenfeuer

Keine Bange, mich gibt es noch.
Gemeinsam mit Papa und vielen anderen Leuten habe ich den Lampionumzug vom Markt hinauf zum KÄT-Platz mitgemacht. Es ging über die Wolkensteiner Straße, Geyersdorfer Straße, Lindenstraße und ein kleines Stück der Ernst-Roch-Straße - mit einer Kapelle vornweg.
Auf dem Platz vor dem ehemaligen E-Hof (sagt Papa) wurde dann erst ein kleines, später ein großes Feuer entfacht. Während die Feuerwehrmänner das kleine Feuer relativ schnell zum Brennen bekamen, hatten sie mit dem großen so ihre liebe Mühe. Über eine Stunde und reichlich anderer Hilfsmittel wie Grill- bzw. Holzkohleanzünder, mit Benzin getränkte Lappen oder ganz zum Schluss gar einen riesigen Kompressor mussten sie anwenden, um das Feuer in Gang zu bringen.
Aber vielleicht war das mit die Imbißbetreiber so abgesprochen, denn die machten ordentlich Umsatz auf Grund der langen Wartezeit.
Papa meinte nur wieder: Feuerwehrleute sind dazu da, Brände zu löschen. Für das Feuer legen sind Brandstifter zuständig.

28.04.2008

Sooooonnnneeee....

Endlich mal ein schönes Wochenende. Wir hatten hier gaaaanz viel Soooonnnneee.
Also ging's nichts wie raus. Mit dem Fahrrad, Tante Andrea und Tina (das ist ein Hund). Aber auch die verschiedensten Spielplätze wurden angesteuert. Wenn doch das Wetter so bleiben würde, steht doch ein langes Wochenende bevor...

21.04.2008

Ich bin in der Zeitung

Als wir gestern auf der Burg Scharfenstein waren, trafen wir auch die Kräuterhexe Ortrud und den Zauberlehrling Norbert Mai. Gemeinsam mit ihnen wurden wir fotografiert und sind heute in der Zschopauer Zeitung der Freien Presse zu sehen.
Guckst du da: Freie Presse - Zschopauer Ausgabe

20.04.2008

Besuch auf einer Märchenburg

Heute war es mal wieder soweit: ein Ausflug mit Papa und Riccardo. Zu einer Märchenburg!

So wurde geworben:
"18. - 20.04.2008 - Märchenburg
11.00 - 17.00 Uhr: Puppenspiel, Märchenerzählerin, Märchenfilme, Märchenquiz im Museum und und und ...
Kinder bis 10 Jahre können mit der Eintrittskarte auch die Museen besuchen. Ältere Kinder und Erwachsene müssen dafür an der Kasse eine Museums-Sparkarte erwerben.
Hinweis: Bei Anreise mit der Erzgebirgsbahn können die Kinder bereits ab Chemnitz jeweils in Fahrtrichtung die ersten Märchenfiguren suchen.
Preis: 3,- € "

Laut Webseite der Burg Scharfenstein findet solch eine Märchenburg jeden Monat statt. Es gibt aber auch noch eine Vielzahl anderer Veranstaltungen hier.

Naja, nun kommen wir aber aus Annaberg. Macht aber nichts, wir fuhren trotzdem mit der Erzgebirgsbahn.

Und dann kamen wir an. Vor uns erhob sich die etwa 758 Jahre alte Burg Scharfenstein. Da wir eine ganze Menge Zeit mitgebracht hatten, nahmen wir alles in Angriff.

Wir schauten uns die ganze Burg an, u.a. das Weihnachts- und Spielzeugmuseum (Sammlung Martin), das Museum "Karl Stülpner" und dessen Burggeschichte, die Zisterne mit ihrem 36 Meter tiefen Brunnen (da ging es etliche Stufen nach unten) und den Bergfried. Hier mussten wir über 100 Stufen auf einer engen Wendeltreppe hinauf, wobei wir fast einen "Drehwurm" bekamen. Aber dann - die Aussicht - phantastisch! Das allerdings verpasste Riccardo, da er nicht mit nach oben wollte.

Aber wir waren ja wegen der Märchenburg hier. Uns Kindern wurde viel geboten: Kinderschminken, ein Märchenratespiel, Puppentheater, Märchenstunde und... und... und...

Wir nahmen so ziemlich alles mit. Auch ein deftiges Mahl in der Burgschenke. Und zum Abschluß dann auch das Eselreiten für Kinder. Zum Glück musste Papa nicht herhalten und Esel spielen. Aber auch hier war Riccardo wieder nur Zuschauer.

Als Abstieg wählten wir den Rundgang um die Burg. Ein herrlicher Weg mit vielen liebevoll gestalteten Schautafeln, welche Informationen zur Geschichte oder zu Pflanzen preis gaben.

Ausklingen ließen wir den Besuch in Scharfenstein mit einem Eis im "Historischen Karl-Stülpner-Stüb'l".

Fazit: diese Burg ist wirklich eine Märchenburg und jederzeit einen Besuch wert. Auch wenn das Wetter heute nicht ganz mitspielte (es war trüb, aber trocken), selbst dies konnte die wunderschönen Eindrücke nicht vermiesen.

10.04.2008

Ach wie aaaaaufregend...

War das gestern aufregend in der Stadt, als Papa mit mir einkaufen ging. Bereits auf dem Markt standen Feuerwehr- und Polizeiautos. Und auf der Buchholzer Straße und Museumsgasse erst! Da waren dann auch noch viele Krankenautos dabei.
Und gaaaanz viele neugierige Leute. Naja, natürlich mussten wir auch mal kurz schauen, was da los war. Aber leider war bis auf die vielen Feuerwehr- und Rettungsautos sowie den vielen Leuten nicht viel zu sehen. Und zu erfahren war erst auch nichts so richtig. Nur dass irgendwas chemisches ausgelaufen sei.
So, wer nun wissen möchte, was da gestern los war, die Freie Presse hat es heute veröffentlicht (zumindest im Internet).

06.04.2008

Schloß Schlettau

Nachdem die erste Schulwoche nach den Osterferien vorüber ist, ich ein paar Bienchen mit nach Hause brachte, besuchten mein Papa und ich heute das Schloß Schlettau.
Zwar war das Wetter sehr abwechslunsreich (von Sonne bis Schneeschauer alles dabei), doch es war ein wunderschöner Tag.
Im Schloßpark, wo der Frühling sichtbar Einzug gehalten hat, entdeckten wir u.a. ein Eichhörnchen, welches gerade eine Haselnuss knackte. Als es uns entdeckte, ließ es die Nuss direkt vor unsere Füße fallen und nahm Reißaus.
Wenig später kam uns ein Schwan entgegen, vor dem allerdings wir Reißaus nehmen mussten.
Auf einem hohen Baumstamm hatte sich eine Ente niedergelassen wie ein Adler. Ob sie was verwechselt hatte?
Dann entdeckten wir ein Kleiber-Pärchen, was kopfüber einen Baum herunter kletterte.
Auch lernten wir, wie Wildbienen in Baumstämmen Löcher machen, um darin zu leben.

Im Schloß selbst erlebte ich die größte Überraschung: meine ehemalige Erzieherin aus dem Kindergarten führte uns durch das Schloß. Sie macht dies ehrenamtlich, weil sie dem Förderverein Schloß Schlettau angehört. Eintritt hat Papa aber trotzdem wie jeder Besucher für uns bezahlt. Und so gingen wir dann durch die Räume, in welche verschiedene Ausstellungen zu besichtigen sind.
Am besten hat mir die Jagdausstellung gefallen. Aber es gibt so viel zu sehen, wie z.B. ein kleines Eisenbahnmuseum oder das Posamentiermuseum, in welchem man sogar noch sehen kann, wie die Posamenten vor mehr als 100 Jahren hergestellt wurden.

Und noch etwas war spitzenmäßig: das kleine aber feine Restaurant, in welchem wir genüßlich zu Mittag aßen.

Schloss Schlettau